Category Archives: Konstanz

Michael Leherr, Bürger

Es ist eine beeindruckende Zahl: 1851 Unterschriften hat die Initiative gegen den Erstunterbringungs-Standort am Hörnle gesammelt, 461 gibt es zusätzlich noch im Internet. Bei der gestrigen Gemeinderatssitzung wurden diese dem Oberbürgermeister übergeben. Der Bürger Michael Leherr hielt bei dieser Gelegenheit im Namen der Initiative eine denkwürdige Rede, in der er deren SachargumenteWeiterlesen »

Spiegelfechterei ums Hörnle im Gemeinderat

Der Konstanzer Gemeinderat setzte in seiner gestrigen Sitzung die Entscheidung über das Flüchtlingsheim auf dem Gelände des Tennisclubs am Hörnle ab und verschob sie auf den 08. bzw. 17.03. Vor allem CDU und SPD sahen noch zu viele offene Fragen. In der anschließenden Debatte wurde aber schnell deutlich, dass das alles pureWeiterlesen »

Flüchtlingsunterkünfte: Alternative Standorte frühzeitig öffentlich bekannt geben

Für die Linke Liste Konstanz ist die menschenwürdige Unterbringung der vor Krieg, Verfolgung und Elend Geflüchteten von großer Bedeutung – sie sind auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen. Wir sind uns aber bewußt, dass die Stadtverwaltung angesichts der angespannten Situation nicht immer angemessene Lösungen finden kann. Die Unterbringung von Flüchtlingen am HörnleWeiterlesen »

Hörnle-Unterbringung würde Integration erschweren

Die Konstanzer Stadtverwaltung plant, in der Tennishalle am Hörnle Flüchtlinge unterzubringen. Gegen die Standortwahl ist – soll man sagen: selbstverständlich – umgehend Protest laut geworden. Neben der inzwischen sattsam bekannten Vorbehalte (nicht nur) von AnwohnerInnen, die um Grundstückswerte bangen, ein Ende des Naherholungsgebiets voraussagen oder gleich eine Zunahme der Kriminalität herbeireden wollen,Weiterlesen »

Scala-Kino: Verwaltung muss aktiv werden

Wie wäre das nicht nur bei KonstanzerInnen beliebte Scala-Kino eventuell noch zu retten? Diese Frage beschäftigt einen großen Teil der Konstanzer Bevölkerung. Könnte die Stadt einspringen und eventuell als Pächterin dafür sorgen, dass eine der letzten Kulturstätten im Herzen der Stadt erhalten bleibt und dort eine lebendige Bühne für Kino, Lesungen, Kabarett,Weiterlesen »

„Flüchtlinge in Konstanz sind nicht kriminell“

In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates bot die Verwaltung einen Überblick über den aktuellen Stand in Sachen Flüchtlinge. Demnach ist vor allem unklar, wie viele Menschen die Stadt im Jahr 2016 aufnehmen muss, so dass die Verwaltung immer noch nicht sinnvoll planen kann. Eine wichtige Botschaft sandte die Verwaltungsspitze einmütig aus: AllenWeiterlesen »

LINKE-Landtagskandidaten: Der AfD entgegentreten

Die LINKE begrüßt die Stellungnahmen von Peter Friedrich (SPD) und Nese Erikli (Bündnis 90/Die Grünen) zu gemeinsamen Podiumsdiskussionen mit der AfD. Bereits vor einem Monat haben wir in einer E-Mail ein entsprechendes Vorgehen angeregt – woraufhin leider keine Rückmeldung erfolgte. Umso erfreuter können wir nun zur Kenntnis nehmen, dass auch die SPDWeiterlesen »

Linke Liste Konstanz gegen Ansiedlung von „XXXLutz“

Seit Jahren drängt das österreichische Möbelunternehmen „XXXLutz“ die Konstanzer Stadtverwaltung, einen dem Unternehmen genehmen Standort für eine Niederlassung in der Stadt zur Verfügung zu stellen. Ins Gespräch gebracht hat der zuständige Projektentwickler das Areal am Nordende der Schänzlebrücke. „Möbel XXXLutz“, heute schon nach Ikea der zweitgrößte Möbelhandelskonzern in Europa, will weiter expandieren,Weiterlesen »

Grüne im Konzil: Ein verhagelter Wahlkampf-Auftakt

Friede, Freude, Kretschmann. Der „Bürgerdialog“ der Landes-Grünen im Konstanzer Konzil, als Wahlkampf-Auftakt gedacht und als „Herzensanliegen“ angekündigt, war bunt und platt. Vor allem war es kaum ein Dialog. Denn die fast 700 Besucher mussten sich zunächst 130 Minuten lang Reden mit sattsam bekannten Inhalten anhören – Zweidrittel der Zeit war dann schonWeiterlesen »

Hungerkünstler_innen im Pech

Dass etliche Schauspieler_innen am Stadttheater mit nur 1.800 Euro brutto entlohnt werden, ist nun wahrlich kein Zeichen für einen fürsorglichen Arbeitgeber. Darum debattierte der Gemeinderat am Donnerstag darüber, das Salär der Jungen Wilden wenigstens um 200 Euro monatlich aufzustocken. Die Abstimmung fiel aber mit 18:18 Stimmen gegen die Künstler_innen aus, obwohl 100%Weiterlesen »

Gemeinderat: Debatte über Schwaketenwald-Bebauung / Bürgerentscheid über Wohnungsbaupolitik?

Das Handlungsprogramm Wohnen tritt derzeit in den Augen der Öffentlichkeit ein wenig auf der Stelle, und diese Chance nutzte die SPD in der gestrigen Gemeinderatssitzung, mit einem Antrag vorzupreschen, der auf eine Wohnbebauung des Schwaketenwaldes hinauslief. Die Angelegenheit erwies sich schnell als (zumindest vorläufiger) Rohrkrepierer und wurde in den TUA verwiesen, aberWeiterlesen »