„Wie uns private Schiedsgerichte die Zukunft verbauen“ – Veranstaltung in Radolfzell

Autor | 1. Juli 2015

TTIP-Pschorr-WuhrerKnapp 2,3 Millionen Unterschriften, wachsender Protest in vielen europäischen Staaten: Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP (zwischen der EU und den USA) und CETA (zwischen der EU und Kanada) sorgen weiterhin für Schlagzeilen – auch wegen der Investitionschutzklauseln, die die Große Koalition in Berlin entschieden befürwortet. Denn mit ihnen sollen internationale Großkonzerne die Möglichkeit bekommen, Staaten zu verklagen, die Regeln oder Gesetze erlassen, welche die Profiterwartung der Unternehmen schmälern könnten.

Wie funktionieren diese Schiedsgerichte? Wer sitzt in ihnen? Was haben sie bisher angerichtet? Wer profitiert? Welche Folgen hat die private Schiedsgerichtsbarkeit für uns alle und die Demokratie? Darüber informiert das Konstanzer Bündnis gegen TTIP, CETA & TiSA am Donnerstag, 2. Juli, 20 Uhr, Zeller Kultur e.V., Fürstenbergstr. 7a, Radolfzell. Mit Simon Pschorr, Jurist an der Uni Konstanz, und Pit Wuhrer, Journalist und Vorsitzender der ver.di-Medienfachgruppe im Landkreis Konstanz.

red

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