Category Archives: Konstanz

Kapitalistische Mechanismen im deutschen Hochschulsystem und darüber hinaus

In den vergangenen beiden Wochen konnten Interessierte im Rahmen des Vortragsprogramms „Armut, Ausgrenzung, Leistungszwang“ des AStA der Uni Konstanz erneut zwei spannende Vorträge erleben, die sich mit zentralen Fragen des gesellschaftlichen Lebens beschäftigten: Sandro Philippi, Vorstandsmitglied im Freien Zusammenschluss von Studierendenschaften (fzs) unterzog am 30. Oktober in seinem Referat „Boutiquen oder RäumeWeiterlesen »

Veranstaltungsreihe des Uni-AStA: Was tun gegen „Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang“

Noch bis zum 11. Dezember läuft eine bildungspolitische Veranstaltungsreihe des AStA der Uni Konstanz, die sich mit den Themen Armut, Ausgrenzung und Leistungszwang befasst. Im Wochenrhytmus lädt die Studierendenvertretung jeweils Donnerstags zu einer Veranstaltung ein, die sich mit theoretischen und aktuellen politischen Fragen auseinandersetzt. Ziel der Veranstalter ist es dabei, „uns undWeiterlesen »

Alle Jahre wieder: Kälte verschärft die Lage wohnungsloser Menschen

Das Thema fehlender Wohnraum und wachsende Wohnungslosigkeit soll im Landkreis Konstanz mit zwei Aktionen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, eine wird in Singen, die andere in Konstanz stattfinden. Die AGJ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe) Wohnungslosenhilfe im Landkreis Konstanz hat angesichts der prekären Wohnungsnot eine Pressemitteilung verfasst, die aufzeigt, inWeiterlesen »

„Es bleibt wohl nur die Revolution“ – Einblick in rechtliche und ökonomische Auswirkungen von TTIP

In ihrem Vortrag am 14. Oktober im Treffpunkt Petershausen konnten die beiden Aktiven aus der Linksjugend [‘solid] Konstanz, Simon Pschorr und Simon Buchwald, ihren Zuhörern wahrlich keine freudigen Botschaften mitteilen. Als Studierende der Rechtswissenschaft und der mathematischen Finanzökonomie besaßen sie aber ideale Voraussetzungen, um kenntnisreich über ein Thema zu referieren, das seitWeiterlesen »

Herosé-Park: Bürger auf den Barrikaden

Gerade im Sommer ist die Rheinuferpromenade ein beliebter Treffpunkt der Konstanzer und Konstanzerinnen, was die Anwohner der schmucken Häuser auf dem ehemaligen Herosé-Areal an der Reichenaustraße auf die Barrikaden treibt. Sie berichten von Lärm, Vandalismus und Scherben und fühlen sich von Polizei und Verwaltung im Stich gelassen. Wie viele verschiedene Perspektiven aufWeiterlesen »

Umstrittenes Jubiläum: Jetzt auch noch ein Konstanzer Konzilspreis

Mit dem „Konstanzer Konzilspreis. Preis für Europäische Begegnungen und Dialog“ will Konstanz auf lange Sicht unter die international beachteten Preisverleiher aufsteigen und seinen Namen alle zwei Jahre wieder in alle Welt tragen. Aber nicht allen Volksvertreterinnen und -vertretern im Konstanzer Gemeinderat schien dieses Vorhaben schlüssig. Ein bisschen Größenwahn wabert gelegentlich durch denWeiterlesen »

Habemus puteum – wir haben einen Brunnen!

Eigentlich war im Gemeinderat ja angesichts der avisierten Kostensteigerungen mit einem Hauen und Stechen um die Gestaltung der Hofhalde und die Aufstellung des ehemaligen Münsterbrunnens zu rechnen, der seit Jahren im Lager steht. Doch Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn zog eine verblüffende Lösung aus dem Ärmel, die vom Gemeinderat abgesegnet wurde: Der Brunnen wirdWeiterlesen »

TTIP: Anschlag auf demokratische und soziale Rechte

Für viele der rund 80 TeilnehmerInnen muss es sich angehört haben wie ein schlechter Scherz, was die ReferentInnen im Konstanzer Treffpunkt Petershausen berichteten. Das Konstanzer Bündnis gegen TTIP hatte zur Infoveranstaltung geladen. „Nach dem, was ich heute gehört habe, hätte ich vieles lieber nicht gewusst“, stellte Moderator Mario Müller fest, um amWeiterlesen »

Es fährt ein Zug nach nirgendwo …

Der Kreuzlinger Bahnhof lässt die Konstanzer vor Neid erblassen: Eine barrierefreie Anlage mit großzügiger Unterführung schmückt die kleine Nachbarstadt. Der Konstanzer Bahnhof hingegen ist in einem katastrophalen Zustand, doch das soll sich in den nächsten fünf Jahren ändern, hofft der Gemeinderat. Zumindest der neue Baudezernent verbreitet gekonnt „Null-Problemo“-Atmosphäre. Da kann man nurWeiterlesen »