Kein Platz für Rüstung in Konstanz

Autor | 27. März 2026

Im Gemeinderat ging es am 26. März auch um den Verkauf eines städtischen Grundstücks am Flugplatz an die in Dettingen ansässige Firma HIGHCAT, die Drohnen produziert. Für die LLK sprach Wolfgang Moßmann gegen dieses Geschäft.

Ich möchte begründen, weshalb wir gegen den Verkauf städtischen Grund und Bodens an die Firma HIGHCAT sind.

Auch wenn die Drohnen der Firma HIGHCAT nicht bewaffnet sind und nur der Aufklärung dienen, befähigen sie Waffen, dank eben dieser Aufklärung auch zu töten. Und mit den 10 kg Nutzlast können die Drohnen im Kriegsfall auch bewaffnet werden.

Als ich mein Fachhochschul-Studium beendet hatte, war für mich klar, dass ich zwei Dinge nicht tun werde:
1. Nicht in der Atomenergie und
2. nicht in der Rüstungsindustrie und dem militärischen Bereich arbeiten.

Ich bin in der VVN/BdA aktiv, deren Arbeit sich auf den Schwur von Buchenwald bezieht: „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!“

Wir von der LLK treten für eine Welt ohne Rassismus, Antisemitismus, Nazismus und Militarismus, ohne Ausgrenzung, ohne Faschismus und Krieg ein. Rüstung hingegen ist ein Rückschritt, und ohne die Vision von einer friedlichen Welt ist eine positive Entwicklung der Menschheit nicht denkbar. Es muss gelingen, eine Welt zu schaffen, in der Konflikte diplomatisch auf friedliche Weise gelöst werden und nicht durch Kriege. Doch Waffen werden, wenn sie hergestellt sind, auch benutzt. Deshalb ist es mir persönlich und uns von der LLK nicht möglich, der Ansiedlung eines solchen Betriebs an unserem Flughafen zuzustimmen.

Symbolbild von René Bittner from Pixabay

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