Nein zu Aufrüstung und zur Politik der Eskalation – Beteiligt euch am “Bodensee-Friedensweg”

Autor | 1. April 2015

Ostermarsch 2015Der Kreisverband der LINKEN ruft dazu auf, sich an den Ostermarsch-Aktionen der Friedensbewegung zu beteiligen. 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus gilt für uns mehr denn je: Von deutschen Boden darf kein Krieg ausgehen! Konflikte können nur friedlich gelöst werden! Diese Botschaft wollen wir auch in der Bodenseeregion auf die Straße tragen. Wir wenden uns entschieden gegen eine zunehmende Militarisierung der bundesdeutschen Außen- und Innenpolitik.

In unserer Region laden die Friedensbewegung und zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen und Parteien aus der Schweiz, Österreich und Deutschland am Ostermontag nach Bregenz zum “Bodensee-Friedensweg” ein.

Die Botschaft der Ostermärsche ist dieses Jahr aktueller denn je. Das zeigen nicht nur der Konflikt um die Ukraine und die Kriege im Nahen Osten. Die dramatischen Folgen sind auch bei uns vor Ort immer stärker zu spüren: Denn Krieg ist die Hauptursache für Flucht und Vertreibung. Statt sich an immer mehr Militärinterventionen zu beteiligen, fordert DIE LINKE eine ernst gemeinte Friedens- und Flüchtlingspolitik. Die beste Konfliktprävention besteht in der Bekämpfung von Armut, Perspektivlosigkeit und sozialer Ungleichheit. Nur so kann das Leid von Millionen Flüchtlingen verhindert werden“ Anstatt Waffen in Krisengebiete zu liefern, muss Deutschland Flüchtlinge unterstützen und aufnehmen. Notwendig ist ein umfassendes Verbot von Waffenexporten und eine Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Der regionalen Ostermarsch-Aktivitäten führen dieses Jahr mit dem Thema „Krieg ächten – Frieden schaffen“ nach Bregenz, wo sich am 6. April um 11 Uhr Hunderte aus der Schweiz, Deutschland und Österreich am Bahnhof versammeln werden zum Marsch durch die Stadt und am Seeufer entlang zum Symphonikerplatz beim Festspielhaus.

Nach Begrüßung und Picknick werden auf einem Dutzend „Friedensinseln“ parallel verschiedene Zugänge zum Friedensthema angeboten – Kabarett, Musik und Tanz, Theater, Kooperationsspiele, Geschichten, Informationen zu Rüstungsbetrieben am Bodensee, zum Fairen Handel, zu Saatgut und zu Flüchtlingen. Den Schlusspunkt um 15:15 Uhr setzen Davorka Lovrekovic, Präsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes, und Andreas Zumach, Uno-Korrespondent, Genf, mit ihren Reden zu aktuellen Kriegs- und Krisenherden.

INTERNATIONALER BODENSEE-FRIEDENSWEG
AM FRIEDENSUFER IN BREGENZ

OSTERMONTAG, 6. APRIL 2015, 11.00 – 16.15 Uhr

Weitere Informationen: www.bodensee-friedensweg.org

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